Kurzvorstellung

Unterwegs für Leber, Niere, Herz & Co.

Wolfgang Ludwig, Initiator  u. Organisator  der Radtour-pro-Organspende  seit 2007
 
Herz-, Leber-, Lungen- und Nierentransplantierte Menschen radeln Jahr für Jahr durch verschiedene Regionen Deutschlands. Dabei werden pro Tag zwischen 70 und 120 km zurückgelegt. Damit wollen die Protagonisten die Öffentlichkeit und die Politik für dieses gesellschaftliche wichtige Thema sensibilisieren und gleichzeitig den Erfolg einer Organspende/Transplantation authentisch vermitteln. Die über 12000 Menschen, die in Deutschland auf ein Organ warten, werden durch die mitradelnden Dialysepatienten vertreten. Die Organisatoren, die selber von Organspende profitiert haben, der Radtour-pro-Organspende gehen mit ihrem Anliegen auf die Straße, um auf diese Weise auf den großen Organmangel in Deutschland aufmerksam zu machen. Die geschieht allerdings nicht mit dem "erhobenen Zeigefinger", sondern mittels Aufklärung und Information. Hilfreich ist hierbei die Berichterstattung in den regionalen Medien, die anlässlich der Radtour auch über das Thema Organspende berichten. Zielpunkte während der Radtour-pro-Organspende, die in Cuxhaven startet und in Münster/Westf. endet, sind Transplantationszentren, Krankenhäuser die sich hinsichtlich Organspende engagieren und andere geeignete Orte, die unser Anliegen unterstützen. An den Transplantationszentren und den Krankenhäusern soll den Mitarbeitern dieser Einrichtungen der Erfolg ihrer Arbeit "vor Augen geführt" und für ihr Engagement für den Organspendeprozess gedankt werden; zugleich möchten wir erreichen, dass ihr Engagement für dieses Thema weiterhin bestehen bleibt. Die öffentlichen Einrichtungen und Plätze fahren wir an, um die Bevölkerung für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.
 
Organspende braucht positive Botschaften
Sport und Musik sind ein erprobtes Mittel positive Botschaften zu überbringen. Aus diesem Grunde werden Die „Dandys“, Botschafter der Organspende Initiative „nopanicfororganic“ an einigen Abenden die Radler mit auflockernden Rhythmen empfangen. Das werden wir ausbauen.
Nicht zuletzt wollen sich die Betroffenen indirekt auch bei den Angehörigen ihrer Organspender bedanken und ihnen vermitteln, dass ihre Entscheidung
 
"Fürs Leben"
richtig war.
Die Jahre 2007 haben gezeigt dass diese Form von Aufklärung und Werbung für Organspende einen großen Widerhall in den Medien findet. Nur die wenigsten Menschen ist der Zuwachs an Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und nicht zuletzt Lebensfreude bekannt, der durch eine Transplantation erreicht werden kann. Mit uns sehen die Menschen, dass Organspende und Transplantation auch in der Breite funktioniert. Die Radtour-pro-Organspende ist mehr als das Zurücklegen einer Strecke von A nach B.

Durch die Skandale um die Wartelistenführung die in 2012 und Anfang 2013 aufgetreten sind, ist die Zahl der Organspenden stark eingebrochen. Die Menschen, die auf eine Organ warten und wir, die wir „pro Organspende“ radeln sind wütend und entsetzt ob dieser Vorkommnisse. Wir werden, auch wenn wir für die Vorkommnisse keine Verantwortung tragen, unseren Teil dazu beitragen, verlorenes Vertrauen wieder zu gewinnen. 

Für diese Außendarstellung ist es ganz wichtig, dass die Radler authenitsch auftreten und mit einer Stimme sprechen. Den Erfolg der Radtour-pro-Organspende sieht man auch daran, dass die Tour inzwischen lokale Nachahmer (z.B. Sportvereine) findet.

 

 

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